Leckeres für Hund und Mensch beim Hundekochbuch

Kochen für den Hund, das kann so viel sein. Das reicht von dem gelegentlichen Herstellen von Leckerlis bis hin zum komplett selber machen des Hundefutters. Von einfacher Ergänzung bis zur vollständigen Ernährung des Hundes mit allen Mahlzeiten des Tages. Wobei damit nicht nur Barfen gemeint ist, man kann Hundefutter auch selber machen, ohne gleich auf Barf zu setzen. Ob Barf, selbst kochen oder doch industriell gefertigtes Hudnefutter, eine gesunde Ernährung für den Hund ist absolut wichtig. Und auch wenn es mittlerweile gutes Hundefutter zu kaufen gibt, die Auswahl ist auch riesig, man ist ja nicht auf den Supermarkt beschränkt, gibt es doch viele Hundebesitzer, die für ihren vierbeinigen Liebling selber kochen oder zumindest teilweise selber kochen. Oder wenigstens nur die Hundekekse selber backen.

Beim Hundekochbuch gibt es eine Sammlung von Rezepten und weiterführenden Links zum Thema.

Welche Vorteile hat Kochen für den Hund?

Hundefutter kann man in sehr großer Auswahl fertig kaufen. Und immer wieder beschäftigt sich Stiftung Warentest oder auch Ökotest mit Hundefutter (siehe bitte weiterführende Links). Man hat also auch durchaus viele Informationen darüber, was in dem fertigen Fressen für den Hund drin ist. Dennoch hat selber Kochen für den Hund auch einige Vorteile, man hat eben die fast vollständige Kontrolle über die Zutaten. Fast vollständig deswegen, da man ja bei den einzelnen Zutaten auch wieder darauf hoffen muss, dass die Qualität beim Einkauf stimmt. Aber uns fällt es eben leichter, die Qualität von Fleisch im Rohzustand zu beurteilen, als das Kleingedruckte auf dem Hundefressen zu entschlüsseln.

Manchmal muss man auch selbst für den Hund kochen, zum Beispiel wenn dieser krank ist oder eine sehr strenge Diät einhalten muss, die von keinem fertigen Fressen abgedeckt wird.

Gesunde Zusammensetzung des Hundefutters beachten

Oder man kocht einfach deshalb selbst, um dem Hund ab und an auch mal etwas Abwechslung im Napf zu gönnen. Es gibt durchaus Menschen, die sind absolut damit zufrieden, ihrem Hund 360 Tage im Jahr Hundefutter aus der Tüte oder der Dose zu geben. Aber da gibt es ein paar spezielle Tage im Jahr, wie Weihnachten oder den Hundegeburtstag, da kommt eben ein Hundemenü in den Hundenapf. Wenn man nur ein oder zwei Mal im Jahr für seinen Hund kocht, dann reicht es bei einem gesunden Hund, wenn das Fressen schmeckt, keine schädlichen Inhaltsstoffe enthält und den Hund satt und Herrchen oder Frauchen glücklich macht. Wer aber auf Dauer oder überwiegen seinen Hund selbst bekochen möchte, muss sich mit der sinnvollen Zusammensetzung des Fressens beschäftigen. Nicht nur wir Menschen brauchen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, auch der Hund braucht diese und das in einer anderen Zusammensetzung als wir Zweibeiner.

Barf

Wenn es um die Ernährung eines Hundes geht, kommt man am Thema Barf nicht vorbei. Ein sehr interessantes Konzept, seinen Hund satt zu bekommen, statt auf Fertigfutter wird hier eben auch frisches Fleisch (das aber auch aus dem Tiefkühler kommen darf) gesetzt.

Was ist Barf?

Beim Barfen wird bei der Ernährung des Hundes auf Fleisch gesetzt. Die täglichen Rationen an Fleisch können dabei aus frischen wie auch aus tiefgekühlten Fleisch, Innereien, Kochen und auch Fisch zusammengesetzt sein. Ergänzt wird das rohe Fleisch oft auch durch Obst und Gemüse, manchmal sind auch Getreideprodukte und Futterzusätze mit im Spiel. Die Entwickler von Barf wollen sich dabei an den Ferssgewohnheiten von Wildhunden und Wölfen orientieren. Nicht nur Hunde werden gebarft, auch Katzen und Frettchen werden nach dieser Methode gefüttert.

Ein Hundekochbuch ist dann eigentlich nicht mehr erforderlich. Allerdings sollte man die Komplexität dieser Art von Ernährung für Hunde nicht unterschätzen. Für eine bedarfsgerechte Zusammenstellung der Rationen, so dass es beim Hund nicht zu einer Mangelernährung kommt, da ihm wichtige Vitamine und/oder Mineralstoffe fehlen, sind Kenntnisse zur Futtermittelkunde und Tierernährung unbedingt erforderlich.

Diskussionen über Barf

Barf ist eine der Dinge, die zu Diskussionen führen. Es gibt Menschen, die halten es für Tierquälerei einem Hund anders zu füttern und es gibt eben auch Menschen, darunter durchaus auch Tierärzte (die sind in der ersten Gruppe auch zu finden), die die Sinnhaftigkeit ablehnen. Schon die Gleichsetzung der Ernährungsgewohnheiten eines Wolfs mit einem Hund wäre fraglich, da der Hund nun mal im Laufe der Jahrtausende domestiziert wurde und daher auch an eine kohlehydratreiche Ernährung angepasst wurde. Diese Anpassung sei nun mal ein entscheidender Schritt für die Domestizierung gewesen.

Beim Hundekochbuch wird es nicht ums Barfen gehen

Beim Hundekochbuch wird es nicht ums Barfen gehen. Eher um die kleinen Leckereien nebenbei, die unsere Hunde so lieben. Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, das eine oder andere liebevoll gebackene oder sonst wie hergestellte Hundeplätzchen wird von den meisten Hunden so schnell runtergeschlungen, dass man schon ins Grübeln kommt, ob nicht ein einfacher Haferkeks ohne Zucker und Salz nicht auch seinen Sinn (zumindest aus Augen des Hundes) erfüllt hätte.

Aufpassen bei selbstgemachten Leckereien

Drei große Gefahrenquellen gibt es beim selbst kochen und backen für den Hund:

Bei den selbstgemachten Leckereien für den Hund muss man aber unbedingt drauf achten, was man verarbeitet. Zum einen darf ein Hund natürlich nicht alles essen, Zucker und Salz haben in Hundeprodukten nichts verloren, aber auch bestimmte Gewürze und andere Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Walnüsse, sollten nicht Teil eines Hundessens werden. Die zweite Gefahr besteht darin, dass man es zu gut mit dem Hund meint und zu kalorienreich backt oder koch. Olivenöl ist ja soooo gesund, aber eben nur in Maßen. Ruckzuck wollte man etwas besonders Leckeres backen und hat eben eine Kalorienbombe produziert. Daher sollte man sich bei den meisten Rezepten durchaus an die Mengenangeben halten und auch immer wieder vor Augen führen, wie viel Kalorien etwas selbstgemachtes auch haben kann. Nicht dass der Hund lecker dick und rund gefüttert wird. Schließlich ist Übergewicht bei Hunden ein ernsthaftes Problem.

Video Kekse für Hunde backen

Rezept für Getreidefreie Hundekekse aus Kartoffelmehl. Neben Kartoffelmehl braucht man nur noch Rinderhackfleisch, Eier, Wasser und Öl dafür. Also das sind wirklich sehr einfache Hundekekse, aber alleine durch das Hackfleisch der Renner.

So ähnlich habe ich meine ersten Hundekekse auch gebacken. Später habe ich noch mit etwas geriebener Karotte verfeinert.


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